Angesichts der fast wöchentlich erscheinenden Berichte über Sicherheitsverletzungen ist die Datensicherheit für Unternehmen heute ein wichtiges Thema. Und da es sich bei den von Anbietern von IP-Lösungen verwalteten Daten um sensible Daten handelt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese vor unbefugtem Zugriff, Diebstahl oder Missbrauch geschützt werden. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um das Risiko zu minimieren und sicherzustellen, dass die wertvollsten IP-Ressourcen Ihres Unternehmens sicher bleiben.
Der erste Schritt zur Gewährleistung der Sicherheit Ihrer Daten ist die Auswahl eines seriösen Anbieters von IP-Lösungen. Suchen Sie nach einem Anbieter mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz, der über eine umfassende Sicherheitsstrategie verfügt. Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, wie der Anbieter die Sicherheit sieht und welches Team für die Sicherheit zuständig ist. Wenn ein und dasselbe technische Team sowohl für die Softwareentwicklung als auch für die Gewährleistung der Datensicherheit zuständig ist, ist das ein Warnsignal. Prüfen Sie, ob die verwendete IP-Software von einem speziellen Sicherheitsteam unterstützt wird, das von einem Chief Security Officer geleitet wird.
Sicherheitszertifizierungen können hilfreich sein, um das Engagement eines Anbieters für die Sicherheit schnell zu verstehen. Alle Anbieter von IP-Lösungen sollten Branchenstandards wie SOC 2 Typ II erfüllen. SOC 2 Typ II ist eine Reihe von Standards für Datensicherheit und eine weithin anerkannte Zertifizierung, die die Fähigkeit eines Unternehmens bescheinigt, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Kundendaten zu schützen.
Vergewissern Sie sich, dass diese Art der Zertifizierung nicht nur ihre Hosting-Umgebung abdeckt, was viele Anbieter behaupten, sondern auch ihre Anwendung und das Unternehmen selbst. Die Typ-II-Zertifizierung erfordert eine fortlaufende Bewertung und Prüfung über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, um sicherzustellen, dass die Kontrollen wirksam funktionieren, während bei Typ I nur bewertet wird, ob die Kontrollen eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden sind. Wenn also ein Anbieter vor Jahren nach Typ I zertifiziert wurde, bedeutet das heute nicht mehr viel.
Vergewissern Sie sich zusätzlich zur SOC-2-Typ-II-Zertifizierung, dass alle von Ihrem IP-Lösungsanbieter verwendeten Kommunikationskanäle sicher sind. Alle Daten sollten verschlüsselt übertragen werden. Dies gilt insbesondere für die anfänglichen Implementierungsarbeiten, wenn vertrauliche IP-Informationen außerhalb der normalen IP-Verwaltungsanwendungen und -vorgänge weitergegeben werden.
Und natürlich sollten die Mitarbeiter des Anbieters von IP-Lösungen regelmäßig Sicherheitsschulungen erhalten, um sicherzustellen, dass sie die verschiedenen Bedrohungsvektoren verstehen. Dies sollte auch Schulungen zu Social-Engineering-Angriffen, Phishing-Angriffen, Malware und anderen neuen Bedrohungen umfassen.
Neben dem Anbieter selbst sollten Unternehmen nach einer IP-Management-Software Ausschau halten, die fortschrittliche Verschlüsselungsmethoden zum Schutz der Daten während der Übertragung und im Ruhezustand einsetzt. Die Datenverschlüsselung stellt sicher, dass nur autorisierte Parteien auf die Daten zugreifen und sie lesen können, selbst wenn sie abgefangen oder gestohlen werden.
Die IP-Verwaltungssoftware sollte auch strenge Zugriffskontrollen unterstützen, um sicherzustellen, dass nur diejenigen, die Zugriff auf die Daten benötigen, diese auch einsehen können. Achten Sie auf Passwortrichtlinien, SSO oder Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Möglichkeit, rollenbasierte Berechtigungen zu vergeben.
Und natürlich sollte die IP-Verwaltungssoftware mit Industrienormen wie ISO 27001 übereinstimmen. Außerdem sollte sie regelmäßig Schwachstellenscans und Penetrationstests unterzogen werden, die von externen Experten durchgeführt werden. Nur so kann die Sicherheit und Integrität eines IP-Managementsystems gewährleistet werden.


